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06.11.2021 - Lausitz - Lichterfahrt um den Tagebau

Was war das für eine tolle Fahrt gestern... Für mich Dampfsuchtie war die Welt ab der ersten Sekunde total genial. Die Lausitzer und Dresdner Eisenbahnengel haben wieder gezaubert, um es für alle Reisenden zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Vom Lokpersonal, über Zugführer, Küchenfee, Nikolaus, med. Personal, Bürokräften, vielen Feuerwehrleuten und natürlich auch den ganzen Leuten im Hintergrund vom Tagebau bis zur DB sei allen ganz herzlich gedankt. Ich habe meinen größten Respekt vor euch, gerade auch wie viel Zeit und Kraft ihr für alles investiert habt, um das alles zu leisten. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie viel Dank, Respekt ihr verdient habt. Sensationell.
Ich begann die Reise im Sonderzug in Freiberg. Für einen gelungenen Start sorgte was? Käffchen im Zug, Dampflok hören, sehen, fühlen und alte und neue Freunde treffen.
Über Dresden, Elsterwerda ging es nach Cottbus, wo der Zug mit weiteren Fleißigen, Fahrgästen und Waggons komplettiert wurde.
Alt und Jung genossen die Fahrt ins Tagebaugebiet und folgten wissbegierig den fachkompetten Aussagen der Fachkraft aus dem Tagebau. Anfangs hatte man nicht das Gefühl im Tagebau zu sein, weil man schon sehr viel renaturiert hat.
Als es dann dunkel wurde und man die vielen Lichter, riesige Gebäude und Anlagen sah, wurde einem so richtig diese beeindruckende Dimension bewusst.
Also wenn ihr mich fragt, von mir aus können wir da Foto- und Reisevents noch und nöcher machen. Also schon allein bildgestalterisch - Dampf, Blech, Loks, Waggons... Das war gigantisch.
Der gewaltige Aufwand bzgl. der Sicherheit für unsere Fahrt war enorm. So weit ich es richtig verstanden habe, sind im Tagebau ca. 30 Züge aktiv. Nicht einer dieser Züge durfte fahren, während sich unserer bewegte, aus Sicherheitsgründen! Es war auch keine Fahrt einfach durch das Gelände und fertig. Fragt mich nicht, wie oft wir die Fahrtrichtung gewechselt haben, aber selbst die einheimischen Fahrgästen wussten irgendwann nicht mehr, wo rechts und links war. Das war unheimlich beeindruckend, was da auch vom Tagebau/ Leag geleistet wurde.
Danke, danke, danke... An alle
Kulinarisch wurden wir auch verwöhnt. Alles was das Herz begehrt, Brühlpolnische, Salat, Fettbemmchen, Kaffee, Tee, sogar Drinks. Da der Zug sehr viele Fahrgäste hatte, ich denke Mal, dass er ausverkauft war, war das auch eine Meisterleistung, das alles zu stemmen. Und nicht nur während der Fahrt, auch vorher und hinterher. Also wenn ihr mir sagt, ich soll ein Uhr nachts aufstehen, ganz viele Brötchen fürs Frühstück vorbei reiten, Kaffee in Mengen kochen... Da würde ich ungläubig mit dem Kopf schütteln und "niemals" sagen.
Danach noch viele Kilometer zum Startort Chemnitz fahren, da alles vorbereiten, mit dem Zug mitreisen, da wirbeln, selbst das Kind zieht mit...
Das Ganze endete ja auch nicht ( ich glaube irgendwann nachts 1 Uhr in Chemnitz) wie für uns Fahrgäste. Da muss ja noch der Zug "nachbereitet" werden und dann noch nach Hause fahren... Hut ab, Chapeau hoch 10, was ihr da alle geleistet habt.
Es war zudem wunderschön, alte und neue Freunde zu treffen. Und wie immer hatte ich für alle zu wenig Zeit zum Schwatzen. Auch euch allen herzlichen Dank für die tollen Stunden.
Ich hoffe insgeheim, dass es vielleicht doch noch einmal eine solche Fahrt gibt, denn da bin ich gleich wieder mit dabei. Das konnte ich gar nicht auf einmal alles fassen. ( Eine Wiederholung dieser Tagebaufahrt wird es vorraussichtlich auf Grund neuer EU-Sicherheitsbestimmungen nicht mehr geben.)
Noch in vielen Jahren werde ich mich an diese tolle Reise erinnern.
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